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Aktuelles

 

Erntedankfest in Appelhülsen 2019

Erntedank und Maibaum-Abbau

 

Appelhülsen -

 

Erntedank und Maibaumabbauen – diese zwei Punkte im Jahreskalender werden in Appelhülsen traditionelle zusammen gefeiert. Auch diesmal kam wieder viele Gäste, um dabei mitzumachen.

Montag, 07.10.2019, 19:00 Uhr

In Appelhülsen folgte auf den Erntedankgottesdienst und das gemeinsame Frühstück im Bürgerzentrum – im Schatten des herbstlichen Laubes – der Abbau des Maibaums.

Fotos: Helmut Brandes

Traditionell verbindet man in Appelhülsen das Erntedankfest auch mit dem Einholen des Maibaumes. Das macht Sinn. Mit dem Aufstellen des Maibaumes wird der Sommer begrüßt, das Einholen symbolisiert das Ende dieser Jahreszeit. Der Herbst hat Einzug gehalten.

Wie in den vergangenen Jahren begann das Appelhülsener Erntedankfest am Sonntag mit einer Messe in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt. Eingeladen hatten das Organisationsteam und der Landwirtschaftliche Ortsverein (LOV). Nach einem Frühstück vom LOV im Bürgerzentrum Schulze Frenking wurde es draußen spannend. Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr (Einsatzleiter: Clemens Lenfers) brachte das Kolping-Team um Heinrich Lenz den Baum zu Boden. Moderiert wurde die Aktion von Josef Holthaus. Ein interessantes Schauspiel für die ganze Familie.

Auch das „Panama-Aktions-Team“ war wieder dabei und sorgte mit seinem Angebot dafür, dass auch für die Kinder Spiel und Spaß nicht zu kurz kamen. Für das leibliche Wohl sorgte der Heimatverein. Die Kolpingsfamilie war für erfrischende Getränke zuständig. Übrigens: Der Maibaum wird in absehbarer Zeit durch einen Weihnachtsbaum ersetzt. Der nächste Schritt im Jahreslauf.

 

 

Pättkestour 2019

 

 

 

 

 

WN-Ausschnitt

 

 

Heimatverein

Appelhülsen

 

 

Pättkestour am 15. September 2019

 

Der Heimatverein Appelhülsen lädt alle Mitglieder zur diesjährigen

 

Pättkestour am Sonntag, den 15. September ein. Die Abfahrt ist

 

um 10.00 Uhr vom Schulze Frenkings Hof.

 

Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.  

 

Wir besichtigen den Hof der Familie Lenfers.

 

 

Gegen 13 Uhr wird das Küchenteam des Heimatvereins die Gäste

 

mit Fleisch und Würstchen vom Grill und kühlen Getränken         

 

an  der Reithalle in Appelhülsen verwöhnen.

 

Wer die Radtour nicht mitfahren möchte, kann direkt zum

 

Mittagessen zur Reithalle kommen.

 

 

 

 

 

 

 

Appelhülsen -

Der Heimatverein Appelhülsen hat einige seiner Mitglieder überrascht – und sie in besonderer Weise ausgezeichnet.

 

Manfred Rickert und Günter Bendig wurden vom Vorstand – Ingrid Wolken, Edgar Winter, Klaus Kisse und Thomas Terlau (v.l.) – zu Ehrenmitgliedern ernannt. Foto: Marita Strothe

 

„Ich? – Das gibt‘s ja gar nicht!“ Anni Wessendorf war völlig überrascht. Die Appelhülsenerin wurde am Montagabend von Manfred Rickert im Namen des Heimatvereins Appelhülsen mit dem diesjährigen Preis für ehrenamtliche Tätigkeit in Appelhülsen ausgezeichnet. „Dich brauche ich gar nicht vorzustellen“, schmunzelte Manfred Rickert, schließlich kannte jeder der gut 60 Besucher der Mitgliederversammlung im Schulze Frenkings Hof die seit Jahrzehnten aktive Heimatforscherin und ihr Engagement.

 

Aber auch Rickert selbst wurde überrascht. 1. Vorsitzende Edgar Winter überreichte ihm eine Urkunde und gab bekannt, dass der Vorstand beschlossen habe, ihn und ein weiteres verdientes Mitglied zu Ehrenmitglieder zu ernennen. Seit 15 Jahren gehörte Rickert zum Vorstand, bereits seit 1980 war er im Beirat aktiv.

„Der Zweite hat nicht weniger getan für den Verein“, bat Winter danach Günter Bendig nach vorn. Für seine langjährigen und vielfältigen Verdienste verlieh der Heimatverein auch Günter Bendig die Ehrenmitgliedschaft.

Manfred Rickert überreichte Anni Wessendorf den Ehrenamtspreis. Foto: Marita Strothe

 

Als Nachfolger für Manfred Rickert, der das Amt des 2. Vorsitzenden abgab, wählten die Anwesenden Thomas Terlau. 1. Schriftführer Klaus Kisse sowie die Archivare Josef Bruns und Anni Wessendorf wurden wiedergewählt. Josef Holthaus und Manfred Rickert wurden in den Beirat berufen.

Zu Beginn der Versammlung hatte Edgar Winter ganz besonders Elisabeth Maas begrüßt. „Sie ist vorgestern 97 Jahre alt geworden“, verriet er. Schriftführer Klaus Kisse erinnerte ausführlich an die Aktivitäten des Vereins im Jahr 2018. „Die Veranstaltungen des Heimatvereins dienen als Treffpunkt für viele Dorfbewohner“, stellte er zufrieden fest und dankte allen Helferinnen und Helfern.

Mit einem zufriedenstellenden Kassenbericht rundete Kassenwartin Ingrid Wolken den Rückblick ab. Die Kassenprüfer hatten keinerlei Beanstandungen, weshalb der Vorstand einmütig entlastet wurde.

Auch in diesem Jahr bietet der Heimatverein wieder zahlreiche Termine an. So werden unter anderem am 25. April die Tagesfahrt nach Rotterdam und die Jahresfahrt vom 29. August bis zum 1. September nach Berlin führen.

Nach den Regularien stellte Jörg Köchling das seit 2016 existierende Carsharing-Angebot in Appelhülsen vor. Im Februar werde ein zweites Fahrzeug im Dorf stehen, wusste er.

Zum guten Schluss regte Bernd Essmann die Bildung einer Gesprächsrunde an, die sich einmal im Monat zum Plattdeutsch-Sprechen treffen solle.

 

 

 

 

 

Krippenausstellung in Appelhülsen

Bunte Krippenvielfalt

Appelhülsen -

Zum 23. Mal organisiert der Heimatverein einen Krippenausstellung. Am 8. und 9. Dezember ist sie im Friedenshaus Appelhülsen zu sehen.

 

Auch die Kinder der offenen Ganztagsschule an der Marienschule beteiligen sich mit einer selbst geschaffenen Krippe an der Ausstellung. Foto: Dieter Klein

Der Advent naht und damit stehen auch die Vorbereitungen für die diesjährige, nun schon 23. Krippenausstellung des Heimatvereins Appelhülsen kurz vor der Vollendung. Diese findet am 8. und 9. Dezember (Samstag und Sonntag) im evangelischen Friedenshaus am Prozessionsweg statt.

Besucher können die dort ausgestellten, teils sehr wertvollen, teils ungewöhnlich fantasievollen Krippen am Samstag in der Zeit von 15 bis 18 Uhr, am Sonntag von 11 bis 18 Uhr besuchen. Die offizielle Eröffnung findet am 8. Dezember (Samstag) um 15.30 Uhr statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heimatverein Appelhülsen

70 Jahre für das Dorf und die Menschen

Appelhülsen -

Der Heimatverein Appelhülsen hat mit Mitgliedern und Freunden sein 70-jähriges Bestehen gefeiert. Und bekam großes Lob.

Von Marita Strothe

Stellvertretend für den Heimatverein Appelhülsen nahm 2. Vorsitzender Manfred Rickert (r.) die Ehrenurkunde des Westfälischen Heimatbundes aus den Händen von Josef Bernsmann entgegen. Foto: Marita Strothe

Mit musikalischen Glückwünschen begrüßte am Sonntagnachmittag das Havixbecker Salonorchester Da Capo die rund 200 Festgäste im Bürgerzen­trum Schulze Frenking zur Feier des 70-jährigen Bestehens des Heimatvereins Appelhülsen. Dessen Vorsitzender Edgar Winter freute sich, dass er so viele Besucher willkommen heißen durfte, darunter auch Nottulns stellvertretenden Bürgermeister Paul Leufke und Josef Bernsmann vom Westfälischen Heimatbund.

Winter blickte auf den 22. Oktober 1948 zurück, als 48 Appelhülsener den Heimatverein gründeten, der heute über 300 Mitglieder hat. Er dankte allen der Brauchtums- und Kulturpflege Verbundenen, die sich in den vergangenen 70 Jahren ehrenamtlich für die Belange des Dorfes eingebracht haben. „Wir haben viel zu bieten“, warb er auch um Nachwuchs, „nicht nur Plattdeutsch am Kamin!“

 

Kurzweilig führte Dr. Lothar Nolting als Conferencier durch die Jubiläumsfeier und unterhielt mit viel Wissenswertem rund um das Repertoire des Salonorchesters. Unter Leitung von Günter Mertens begeisterten die rund 30 Musikerinnen und Musiker aus Havixbeck mit klassischer Salonorchestermusik und eingängigen Weisen, die die Zuhörer bei Kaffee und Kuchen zum Mitsingen animierten.

„Was ist eigentlich Heimat?“, fragte zwischendurch Pauk Leufke und erinnerte daran, dass es inzwischen sogar ein Heimatministerium gibt. „Das Wort Heimat bedeutet, sich irgendwo zu Hause zu fühlen, Heimat vermittelt Sicherheit und Geborgenheit“, unterstrich der stellvertretende Bürgermeister. „Heimat ist es wert, erhalten und geschützt zu werden“, ist er überzeugt und lobte den Einsatz des Appelhülsener Heimatvereins. „Sie leisten ganz hervorragende Arbeit“, bedankte Leufke sich auch im Namen der Gemeinde und zählte einige Projekte und Aktionen des Vereins auf. Er wünschte den Heimatfreunden noch viele erfolgreiche Jahre, „damit Heimat kein leeres Wort bleibt.“

Der 2. Vorsitzende Manfred Rickert erinnerte an einige der Aktivitäten des Heimatvereins und lobte die Dorfgemeinschaft. So wies er unter anderem darauf hin, dass 23 Ruhebänke in Appelhülsen von Mitgliedern gepflegt und in Stand gehalten werden und der Verein bereits 238 Obstbäume gepflanzt hat.

Von Josef Bernsmann bekam er zum Jubiläum stellvertretend für alle Mitglieder des Heimatvereins Appelhülsen eine Ehrenurkunde vom Westfälischen Heimatbund überreicht

 

 

 

 

 

 

 

Appelhülsen stellt den Maibaum auf

Hunderte von Zuschauern feiern

Appelhülsen -

Viele Zuschauer, ein buntes Programm und jede Menge gute Laune – Appelhülsen hat am Montagabend mit dem Maibaumfest den Wonnemonat Mai begrüßt.

 

In Appelhülsen steht seit Montagabend der große Maibaum. Das bunte Spektakel der Appelhülsener Vereine mit viel guter Laune stieß auch in diesem Jahr auf eine große Besucherresonanz. Foto: Dieter Klein

 

Die alljährliche Maibaum-Aktion der Appelhülsener Vereine hat auch im mittlerweile 19. Jahr ihrer Geschichte nichts an Attraktivität verloren. So staunten Hunderte von Zuschauern am Montagabend am Frenkings Hof darüber, wie das Maibaum-Team von Heinrich Lenz, unterstützt von Rainer Gründken und seinen Freunden, den riesigen Baum trotz starker Windböen in die Senkrechte brachte. Natürlich wäre das ohne die Männer und Frauen des Löschzugs Appelhülsen der Freiwilligen Feuerwehr unter Leitung der Brandinspekteure Patrick Castelle und Clemens Lenfers kaum möglich gewesen. Doch dann ging es sogar recht schnell.

Fotos Dieter Klein

 

Moderiert wurde die bunte Show erstmalig von Mark Thieme, der den verhinderten Josef Holthaus würdig vertrat. Ihm zur Seite der unermüdliche Günter Bendig und die Jugend vom Panama-Team mit allerlei lustigen Spielen draußen sowie einem Schminkstand und einer Sofortbild-Fotobox drinnen. Daneben duftete es appetitanregend über den ganzen Platz nach den Grillwürstchen vom Stand des Heimatvereins. Und für den Kampf gegen den Durst hielt die Kolpingsfamilie um Markus Falke erfrischende Getränke bereit.

Für gute Unterhaltung sorgten Auftritte der inzwischen längst etablierten „Brukteria Pipes and Drums“ aus Coesfeld, der Fahnenschläger der Appelhülsener Bürgerschützen sowie die artistischen Showtänze der Arminia-Tanzgruppen „Sunshines“, „Sternschnuppen“ und „Rock‘n‘ Roses“. Besonderer Applaus galt auch Bürgermeisterin Manuela Mahnke, die dem bunten Spektakel einen schönen Verlauf wünschte. Und sich dann mit „meinen Jungs von der Feuerwehr“ köstlich amüsierte. Und gute Laune hatten an diesem Vorabend zum 1. Mai wohl alle.

 

 

 

Am Bürgerzentrum Schulze Frenking spielt die Musik – und das ist am kommenden Montag (30. April) wörtlich zu nehmen. Der Männergesangverein, die Kolpingsfamilie, das Panama-Aktions-Team und der Heimatverein laden alle Appelhülsener sowie Gäste aus nah und fern zum Mitfeiern ab 17.30 Uhr ein, wenn der Maibaum zum 19. Mal aufgestellt wird.

 

Foto: WN-Archiv/Dieter Klein

Die Initiatoren haben wie gewohnt ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Im Mittelpunkt steht natürlich der 15 Meter hohe Maibaum mit Girlandenkranz und dem stolzen Schwan, der als Wetterfahne dient. Der Baum wird am Bürgerzentrum aufgestellt und dann mit seinen 20 Vereinsemblemen und den drei holzgeschnitzten Wappen wieder ein Blickfang bis zum Erntedankfest sein.

Bei der Aufstellung werden Tanzgruppen von Arminia Appelhülsen und die Jugendfahnenschläger des Schützenvereins ihr Können unter Beweis stellen. Für alle kleinen und großen Besucher werden Spiele angeboten, und an Bier- und Pommes-Ständen werden sie von der Kolpingsfamilie und vom Panama-Aktions-Team bedient. Der Heimatverein bietet wieder Würstchen an. Während des ganzen Programms wird Mark Hilkenbach mit seinen Dudelsackspielern zum guten Gelingen des Festes beitragen.

Gegen 21 Uhr soll die „Freiluft-Sause“ beendet werden. Weiter geht es dann im Bürgerzentrum: Ab 21 Uhr wird dort gut gelaunt in den Mai hineingefeiert.

 

 

 

 

 

Rosi Gaffrey bekam für ihr langjähriges Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit von Manfred Rickert den Ehrenamtspreis überreicht. Foto: Marita Strothe

- Appelhülsen - 

Rosi Gaffrey ist die diesjährige Preisträgerin des Ehrenamtspreises in Appelhülsen.

Von Marita Strothe

„Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll!“ Sichtlich gerührt nahm Rosi Gaffrey am Montagabend aus den Händen des 2. Vorsitzenden den diesjährigen Ehrenamtspreis des Heimatvereins Appelhülsen entgegen. Zuvor hatte Manfred Rickert die Anwesenden der Generalversammlung im Frenkings Hof daran erinnert, dass ohne ehrenamtliches Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger die Gemeinde wesentlich ärmer wäre – in jeder Beziehung. „Als Anerkennung für diese Leistungen möchte sich der Heimatverein zum Beispiel bei einer Organisation, Verein oder einer auserwählten Person mit einer Geldspende in Höhe von 200 Euro bedanken.“ Der Empfänger wird jährlich anonym vom Vorstand und Beirat gewählt.

„Rosi Gaffrey arbeitet seit 26 Jahren nicht nur für die evangelische Jugend, sondern für alle Jugendlichen, gleich welcher Konfession“, wusste Rickert. „Weil es schon Routine ist, werden diese Leistungen gar nicht mehr zur Kenntnis genommen. Sie führt alleine die (Appelhülsener) Bücherei der evangelischen Friedens-Kirchengemeinde, sie veranstaltet regelmäßig Filmvorführungen im evangelischen und katholischen Jugendheim und im Panama-Haus, organisiert Freizeitveranstaltungen, Zeltlager, Ausflüge und vieles mehr.“ Herzlich gratulierte er Rosi Gaffrey im Namen des Heimatvereins zum Ehrenamtspreis, den sie sich mit ihrem Engagement verdient hat.

Sie habe geglaubt, der Preis sei für die Jugendarbeit, verriet Gaffrey später. „Aber der ist ja für mich“, mochte sie dies gar nicht recht glauben. „Es hat die Richtige getroffen“, bestätigten der verblüfften Preisträgerin die Anwesenden.

 

 

 

 

Geplante Jahresfahrt 2018

 

2017

Im Appelhülsener Bürgerzentrum herrschte gemütliche Weihnachtsstimmung. Das Angebot der rund 50 Aussteller und Kunsthandwerker war riesig. Foto: Dieter Klein

 

Der Blick in den schneeregenverhangenen Himmel weckte bei Mario Gerson Sorgen: „Wer setzt sich schon bei dem Wetter ins Auto, um zum Weihnachtsmarkt zu kommen?“, meinte die Vorsitzende des Appelhülsener Werberings. Doch die Sorge war unbegründet. Der Appelhülsener Weihnachtmarkt im und am Bürgerzentrum Schulze Frenking war erst wenige Minuten eröffnet, da herrschte schon ein lebhaftes Gedränge an den Ständen der rund 50 Aussteller und Hobbykünstler. Sie durften sich über Bescher aller Altersgruppen freuen.

Der Werbering Appelhülsen konnte zufrieden sein, denn alles stimmte. Schon hörte man die lieblichen Weihnachtsklänge von Matthias Drees und seiner Panflöte. Im Kaminzimmer duftete es am Stand der Steverlerchen verlockend appetitlich nach frischen Waffeln. Und auch draußen zwischen den anheimelnden Buden und Ständen kämpften Schwaden von Pommes, Grillwurst und Glühwein erfolgreich um die Vorherrschaft gegen die nasse Kälte an.

Im Mittelpunkt des Besucherinteresses stand das umfangreiche Angebot der Kunsthandwerker. Christsterne, Engel aus Holz, Papier und Plastik im Rauschegold-Wald sowie viele weitere weihnachtliche Accessoires standen in der Käufergunst weit vor. Aber auch andere Angebote wie Bücher, Puppen, Liköre, Blaudruck, Filz, Tee, selbst gemachte Bilder und Weihnachtskarten, Schmuck, Hand- und Sägearbeiten fanden ihre Abnehmer. Es gab mehr, als man mit einem Lastwagen hätte wegschaffen können.

Damit den jungen Besuchern während des Einkaufs ihrer Eltern nicht langweilig wurde, knotete ein Luftballonkünstler Tiere aller Arten und Größen. So hatten die Erwachsenen die Muße, das ein oder andere für den Gabentisch auszusuchen.

Die Appelhülsenerin Marianne Busch, die mit ihrem Stand an keinem der bisher 25 Weihnachtsmärkte des Appelhülsener Werberings gefehlt hat, stellte dem diesjähriges Weihnachtsmarkt bereits zur Halbzeit ein positives Zeugnis aus: „Schön ist es hier. Ringsum gibt es alles, was der Mensch mit Herz verschenken möchte.“

Nicht nur ein Herz, sondern auch das nötige Kleingeld war bei den vielen Besuchern gefragt. Denn der Appelhülsener Weihnachtsmarkt bot wieder einmal nahezu alles: vom Sperrholz-Engelchen für ein paar Cent bis zur handgeschnitzten Krippenlandschaft eines Rosendahler Hobbyschnitzers für mehr als 800 Euro.

 

 

 

 

 

 

 

Appelhülsen

 

 

Viele fleißige Helfer pflanzen schon seit einigen Jahren immer wieder Obstbäume – vor allem Apfelbäume – in und rund um Appelhülsen. Foto: Dieter Klein

 

 

Der Heimatverein Appelhülsen hat schon viele Bäume gepflanzt. Die neuen gehören zweifellos zu den bewegendsten.

Von Dieter Klein

Seit Samstagmittag stehen nahe Appelhülsen 25 neue Bäume. Noch sind es Bäumchen. Dürr und zu jung, um erkennen zu lassen, dass sie in wenigen Jahren zu stattlichen Kirsch-, Birnen- und Pflaumenbäumen heranwachsen werden. Doch der Anfang ist gemacht.

Und den verdankt der Heimatverein Appelhülsen einer großzügigen Spende seines Mitglieds Inge Schöpner. Denn die feierte erst vor wenigen Tagen ihren 80. Geburtstag und erinnerte sich daran, was ihr verstorbener Gatte, im Münsterland nur als lieb

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Jahresbericht 2017

Heimatverein Appelhülsen

 

Protokoll der Mitgliederversammlung vom 29. Januar 2018

 

-Manfred Rickert eröffnete die form- und fristgerecht einberufene Versammlung. Er konnte 59 Mitglieder begrüßen.

-Nach dem Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder verlas der Schriftführer Klaus Kisse das Protokoll der Mitgliederversammlung vom

30. Januar 2017.

-In seinem nachfolgenden Jahresbericht fasste er kurz die vielen Aktivitäten des Heimatvereins aus dem Jahr 2017 zusammen.

-Seitens der Anwesenden wurden keine Einwände sowohl gegen das Protokoll als auch gegen den Jahresbericht erhoben.

-Der Kassenbericht wurde von Ingrid Wolken vorgetragen. Sie informierte die anwesenden Mitglieder über die Ein- und Ausgaben und die Rücklagen des Heimatvereins im Jahr 2017.

-Die Kassenprüfer Cilly Bendig und Eberhard Störkmann haben die Kassenführung des Heimatvereins überprüft und als absolut einwandfrei bescheinigt.

-Da die Kassenprüfung für in Ordnung befunden wurde, konnte dem Kassenwart und dem gesamten Vorstand durch die anwesenden Vereinsmitglieder einstimmig Entlastung erteilt werden.

-Als Kassenprüfer für 2018 wurden Eberhard Störkmann und Klemens Bause gewählt.

-Anschließend standen die Wahlen für den 1. und 2. Vorsitzenden des Heimatvereins auf dem Programm der Mitgliederversammlung.

Als 1. Vorsitzender wurde Edgar Winter für 4 Jahre gewählt.

Als 2. Vorsitzender wurde Manfred Rickert für 1 Jahr gewählt.

Die Kandidaten wurden jeweils einstimmig gewählt und nahmen ihre Wahl an.

-Manfred Rickert stellte den Besuchern die Termine des Heimatvereins für

2018/2019 vor. In diesem Jahr besteht der Heimatverein 70 Jahre.

-Den Preis für ehrenamtliche Tätigkeit in Appelhülsen in Höhe von € 200,00

wurde in diesem Jahr Frau Rosi Gaffrey überreicht.

-Für ihre Arbeit im Heimatverein wurden in der Versammlung besonders

Manfred Rickert, Günter Büning, Anni Wessendorf und die Damen vom

Küchenteam geehrt.

-Edgar Winter stellte in seinem Vortrag den Besuchern den Elisabethverein in Appelhülsen aus dem 19. Jahrhundert vor.

Die Versammlung begann um 19 Uhr und wurde um 20.45 Uhr beendet.

 

Appelhülsen, 30. Januar 2018

Klaus Kisse -Schriftführer-

Jahresbericht 2016

 

 

 

 

 

 

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Jahresbericht 2015
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Jahresbericht 2014

Jahresbericht über die Aktivitäten des Heimatvereins im Jahr 2014

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Pressebericht

Appelhülsen - 

 

Eine Studienfahrt des Heimatvereins Appelhülsen nach Mecklenburg-Vorpommern begeistert.

 

Der Heimatverein Appelhülsen zieht ein positives Fazit seiner Studienreise nach Mecklenburg-Vorpommern. Die Fahrt sei „ein voller Erfolg“ gewesen, bilanzierte Vorsitzender Manfred Rickert.

Mit 39 Teilnehmern, leider mussten fünf Ehepaare kurzfristig absagen, so der Heimatverein, ging es zur Residenzstadt Schwerin, auch Stadt der Seen genannt. Hier bekam die Reisegruppe durch fachkundige Stadtführer beste Eindrücke von der Stadt. Ein gemeinsames Abendessen in einem Fischrestaurant schloss diesen Tag ab.

Am nächsten Morgen führte eine Besichtigung durch das Schloss, in dem auch die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern untergebracht ist. Danach gab es eine Stärkung in der Orangerie mit Blick auf den See. Am Nachmittag konnte die Reisegruppe bei strahlendem Sonnenschein eine zweistündige Schifffahrt über die Seenplatte genießen. Das Jagdschloss Ludwigslust, ehemals Residenzstadt der Herzöge, mit der architektonisch interessanten Hofkirche und einem großen Schlosspark wurde ebenfalls besichtigt.

Am dritten Tag ging die Fahrt in die Hansestadt Rostock. Sie ist nicht nur eine Seestadt, sondern auch Technologiezentrum und älteste Universitätsstadt Nordeuropas. Nach dem Rundgang durch die sehr gut restaurierte Altstadt ging es in die St. Marienkirche. Beeindruckend waren die alte Weltzeituhr, der erst acht Tage zuvor fertiggestellte Predigtstuhl und die renovierte Orgel. Eine einstündige Schiffsreise führte vom Rostocker Stadthafen über die Warnow bis Warnemünde, vorbei an mehreren Fähren, Frachtern und an der AIDAmar, etlichen neuen Industrieanlagen, neuen Hotelanlagen und Jachthäfen. Zum Abendessen fuhr die Gruppe über Bad Doberan, Heiligendamm und Kühlungsborn, teilweise begleitet von der Mollibahn, nach Wismar. Nach der Stärkung im ältesten und weltweit bekannten Restaurant „Alter Schwede“ ging es zurück nach Schwerin. Die Rückfahrt führte dann über Lüneburg. Einen besonderen Eindruck hinterließen hier die zwei temperamentvollen Stadtführer, die durch die sehr gut erhaltene Altstadt mit den zahlreichen historischen Backsteinbauten führten.

Alle Teilnehmer waren sich einig: „Eine Reise nach Mecklenburg-Vorpommern lohnt sich.“

 

 

                                       Gruppenbild vor dem Schloss Schwerin: Die Appelhülsener Reisegruppe war begeistert von den                       

kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten in Mecklenburg-Vorpommern. Foto Heimatverein

 

Weg im Frenkingswald wieder instand gesetzt

 

Appelhülsen - 

Vor handfester Arbeit haben die Mitglieder des Heimatvereins keine Angst. Jetzt griffen sie zu Schaufel und Harke und brachten den Weg im Frenkingswald auf Vordermann. Ein großer Dank geht an die Gemeindewerke Nottuln.

 

 

Mit großer Unterstützung von Dipl.-Ing. Daniel Krüger und Wolfgang Beckersjürgen von den Gemeindewerken Nottuln wurde nun die Wegstrecke durch den Frenkingswald vom Parkplatz Frenkingshof bis zur Blumensiedlung mit Hilfe von Mitgliedern des Heimatvereins Appelhülsen wieder aufgearbeitet und instand gesetzt.

Die zwei Lkw-Ladungen roter Asche verteilte Willi Wessels mit seinem Radlader, und die Mannschaft des Heimatvereins präparierte mit Schüppe und Großharken die Wegstrecke. Der Bauhof der Gemeinde sorgte schließlich mit der Walze für den notwendigen Feinschliff.

Als Dankeschön versorgte eine Nachbarin die Mannschaft mit Kaffee und selbst gebackenem Rhabarberkuchen.

Nicht nur der Heimatverein, auch die Kinder des Josefs-Kindergartens bitten alle Hundebesitzer um Rücksichtnahme und Anleinen der Hunde. „Der Frenkingswald ist als Kinderspielplatz zugeordnet und nicht als Hundeklo“, betont der Heimatverein.

 

 

 

Das Foto zeigt die fleißigen Helfer vom Heimatverein (es fehlt Achim Scharfenberg). Foto: Heimatverein

 

 

 

 

 

 

Pressebericht zur Jahrenshauptverammlung 2016

 


 

 


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Appelhülsen/Nordenham - 

71 Jahre nach seiner Flucht von Nordenham nach Appelhülsen ist der 88-jährige Johannes Reher an den Ort zurückgekehrt, an dem er das Ende des Krieges erlebt hat. Und von dem aus er in die Heimat zurückgekommen ist.

Von Frank Lorenz

Es ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Genauer gesagt: 71 Jahre zurück. Johannes Reher steht am Rand der Bundesstraße 212 zwischen Blexersande und Rahden und blickt auf die Felder. „Dort standen die Baracken“, erinnert er sich. Zum Ende des Zweiten Weltkriegs war der 88-Jährige dort stationiert. Und von dort brach er auf zu seiner abenteuerlichen Flucht zurück in seine Heimat nach Appelhülsen. Von da aus ist Johannes Reher kürzlich zurückgekehrt nach Nordenham. An den Ort, an dem er das Kriegsende am eigenen Leib miterlebt hat.

Als 17-Jähriger war er Ende September 1944 als Soldat nach Nordenham verlegt worden. „Ich hatte im elterlichen Betrieb Tischler gelernt. Daher sollte ich für die Wehrmacht Baracken errichten.“ Diese Baracken stellte er mit seiner Einheit unter anderem in Einswarden und in anderen Orten der Wesermarsch auf.

Stationiert war er mit einem guten Dutzend Kameraden in Blexersande. „Vom Krieg haben wir dort nicht viel mitbekommen.“ Seine Einheit gehörte dem sogenannten Küstennebelschutz an. „Im Falle eines feindlichen Luftangriffs hätten wir Nebelbomben zünden sollen, um die Industriebetriebe zu verhüllen.“ Eingesetzt worden sei dieses Mittel in seiner Nordenhamer Zeit nie. Woran er sich auch noch erinnert: „Wir sollten Mannlöcher graben, in denen Soldaten sich hätten verstecken können. Aber die Löcher liefen aufgrund des Marschbodens sofort wieder voll.“

Der Winter 1944 sei früh eingetreten. An Heiligabend habe er mit einem Kameraden den Gottesdienst in Einswarden besuchen dürfen. „Das hatte zur Folge, dass ich am Tag darauf Kartoffeln schälen musste“, sagt Johannes Reher. „So war das damals.“

Als am 2. Mai 1945 kanadische Truppen die Kontrolle übernahmen und die Wehrmachtsoldaten entwaffneten, kamen Reher und seine Kameraden in Gefangenschaft. „Wir wurden auf dem Gelände eines der Industriebetriebe gefangen gehalten.“ Einige Tage mussten sie auf dem Militärflugplatz in Einswarden mithelfen. „Dann hieß es, wir sollten nach Belgien verlegt werden.“

Daraufhin fällte der Appelhülsener eine Entscheidung: Er wollte nach Hause entfliehen. „Die Bewachung war nicht allzu stark, und in den Vortagen waren bereits mehrere Mitgefangene geflüchtet.“ In der Nacht zum 20. Mai, dem Pfingstsonntag, war es soweit. Im Schutz der Dunkelheit stahl sich Johannes Reher aus dem Lager und lief zu Fuß los. „Ich musste natürlich immer abseits der Hauptstraßen bleiben, um nicht erwischt zu werden. Schließlich trug ich immer noch meine Wehrmachtsuniform.“

Den ganzen Tag lief er durch. An der Hunte hatte er Glück. „Da waren zwei Jungen mit einem Boot, die mich über den Fluss hinübergebracht haben. Alle Brücken wurden ja von den Alliierten kontrolliert.“

Auch danach blieb Johannes Reher das Glück hold. Vielfach versorgten ihn Bauern mit Nahrung oder einem Schlafplatz, eine Frau gab dem 17-Jährigen die Zivilkleidung ihres im Krieg gefallenen Sohnes, und für die letzte Etappe seiner Tour erhielt er sogar ein Fahrrad. „Die Menschen im Norden waren überall sehr hilfsbereit. Das habe ich bis heute nicht vergessen“, sagt Johannes Reher, der später als Architekt und Bauingenieur arbeitete.

Elf Tage dauerte seine Flucht über Neuenhuntorf, Kirchhatten, Emstek, Gehrde und Brochterbeck zurück nach Appelhülsen – rund 220 Kilometer zu Fuß und mit dem Fahrrad. „Aber selbst an mein Elternhaus musste ich mich noch von hinten anschleichen, da die Alliierten hier patrouillierten.“ Das Glück komplett machte, dass bis auf einen Bruder auch seine anderen Geschwister heil aus dem Krieg zurückkehrten.

Seither hat er die Wesermarsch nur selten besucht. „Einmal waren wir mit einem Gesangverein in Fedderwardersiel. Aber die Gelegenheit, mir alles noch einmal genau anzusehen, habe ich erst jetzt genutzt.“ Gemeinsam mit seinen Freunden, dem Ehepaar Christel und Manfred Rickert, war er jetzt nach Nordenham gefahren.

Eine besondere Begegnung gab es bei seiner Wiederkehr nach Blexersande auch noch. Dort hatte Johannes Reher in einer Zimmerei einige Male an der Werkbank gestanden. „Ich habe da während der Militärzeit mitgeholfen. Wir waren ja ganz in der Nähe untergebracht. Außerdem musste ich für einen meiner Offiziere eine Rasierstütze für den Nacken aus Holz anfertigen. Später wollte er noch eine weitere – und zwar höhenverstellbar.“

Als er das Grundstück der früheren Zimmerei betritt, kommt die Tochter des damaligen Zimmerermeisters vor die Tür. Wilma Elb ist 87 Jahre alt und kann sich noch an die Soldaten erinnern, die damals direkt neben ihrem Elternhaus untergebracht waren. Und auch an einen jungen Mann in ihrem Alter, der dann eines Nachts geflohen ist...

 

 

 

 

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